Gut besuchter internationaler Austausch zum Thema Amphibienschutz

31. Mai 2022

teaser-bild© U. Schwenk

80 Teilnehmer aus ganz Deutschland, Luxemburg, der Schweiz und den Niederlanden kamen in Aachen zum Internationalen Amphibienschutzsymposium zusammen, um sich über den Schutz bedrohter heimischer Amphibienarten auszutauschen.

Die von der NABU-Naturschutzstation Aachen und der Biologischen Station in der StädteRegion Aachen organisierte, zweitägige Tagung richtete sich an Naturschützer und Amphibienexperten. Ziel der Veranstaltung war, die Schutzbemühungen für europäisch geschützte Amphibienarten zu diskutieren und auf Exkursionen in Schutzgebieten rund um Aachen und Stolberg zu erkunden.

Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf den drei Pionierarten Geburtshelferkröte, Gelbbauchunke und Kreuzkröte, die europaweit nach der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie geschützt sind. Der Rückgang der drei Arten war in den letzten Jahrzehnten beträchtlich. Gezielte Maßnahmen um ihre Lebensräume zu erhalten, sind notwendig.

Beide Naturschutzstationen erhalten hierfür im Rahmen des europäischen Life-Programms für die Projekte „LIFE-Bovar“ und „LIFE-Amphibienverbund“ Fördermittel. Ziel ist es, die in der Region vorhandenen Populationen zu stärken und damit einen Beitrag zum Erhalt der Art in Europa zu leisten.

In der Mensa Academica wurden die Projekte vorgestellt und durch Fachvorträge von externen Experten ergänzt. Oberbürgermeisterin der Stadt Aachen Sibylle Keupen, stellvertretende StädteRegionsrätin Elisabeth Paul und Georg Keggenhoff vom Umweltministerium NRW, Abteilung Naturschutz richteten an die internationalen Gäste Grußworte und lobten das Engagement der Naturschutzstationen.