Lebensräume für gefährdete Amphibienarten in der StädteRegion Aachen

Kurz und knapp - worum geht es?

Die Biologische Station StädteRegion Aachen e.V. möchte im Rahmen eines von der Europäischen Union geförderten Life-Projektes die Situation von drei gefährdeten Amphibienarten in der StädteRegion Aachen nachhaltig verbessern.

Verschiedene Maßnahmen sollen dazu führen, dass die Arten Gelbbauchunke, Geburtshelferkröte und Kreuzkröte langfristig in dieser Region erhalten bleiben:
Die vorhandenen Lebensräume werden verbessert und die Vorkommen durch sogenannte Trittstein-Biotope verbunden. Auch neue Gebiete werden für den Amphibienschutz gewonnen. In zwei Naturschutzgebieten werden Gelbbauchunken angesiedelt, die zuvor mit Elterntieren aus der Region gezüchtet wurden. Während der Projektlaufzeit beobachten Projektmitarbeiter die Bestandsentwicklung der Tiere, um die zu überprüfen, ob die Maßnahmen zielführend sind.

Um den Amphibienschutz langfristig sicher zu stellen, werden Kommunen, Politiker, Naturschutzverbände und Flächeneigentümer in das Projekt eingebunden und in Sachen Amphibienschutz beraten.

An die regionale Bevölkerung wenden sich die Projektmitarbeiter mit verschiedenen Informationsangeboten wie Naturführungen, Ausstellungen und Faltblättern. Schulen können Patenschaften übernehmen und Lehrmaterial ausleihen. Bürger können sich zu Rangern ausbilden lassen und ehrenamtlich Gebietsbetreuungen übernehmen.

Karte Projektregion Life AmphibienVerbundKarte über die Projektregion von Life AmphibienVerbund© Biologische Station StädteRegion Aachen

Das Faltblatt zum Projekt

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Zahlen, Daten, Fakten
Laufzeit:Januar 2017 bis Dezember 2025
Projektpartner:MULNV NRW
Budget:rund 4,2 Millionen Euro
Finanziers:Europäische Union Life Nature, MULNV NRW, StädteRegion Aachen
Projektregion:Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath, Stolberg, Würselen