
Lebensräume für gefährdete Amphibienarten in der StädteRegion Aachen
Förderung von Pionier-Amphibien in der StädteRegion Aachen.
Eine Zwischenbilanz im Projekt LIFE-Amphibienverbund
In der StädteRegion Aachen werden seit 2017 im Rahmen des elfjährigen Projektes „LIFE-Amphibienverbund“ für die gefährdeten Arten Gelbbauchunke, Kreuzkröte und Geburtshelferkröte Naturschutzerstmaßnahmen durchgeführt und durch ein Monitoring begleitet. In einem Fachbeitrag in der Ausgabe 2/2025 der Zeitschrift Natur in NRW (Herausgeber Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW) i wird eine Zwischenbilanz gezogen.
Leitfaden für Amphibienschutzmaßnahmen in der Rohstoffgewinnung
überarbeitet Auflage 2025
Wo einst Flussauen das Zuhause seltener Amphibienarten waren, sind es heute Steinbrüche, Sand- und Kiesgruben: In diesen „Lebensräumen aus zweiter Hand“ finden bedrohte Arten wie Gelbbauchunke, Kreuz- und Geburtshelferkröte wertvolle Rückzugsorte. Um diese Entwicklung zu unterstützen, haben sieben rheinische Biostationen, der NABU NRW und der Verband der Bau- und Rohstoffindustrie (vero) ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fortgesetzt und den bewährten Leitfaden für Amphibienschutzmaßnahmen in der Rohstoffgewinnung überarbeitet. Die Broschüre bietet praxisnahe, freiwillige Maßnahmen für Unternehmen der Rohstoffgewinnung, die zeigen: Artenschutz kann gelingen – ohne Produktionsprozesse zu behindern. In Zeiten des fortschreitenden Artensterbens ist dies ein starkes Zeichen für gelungene Kooperation zwischen Naturschutz und Industrie.
Das Projekt LIFE-Amphibienverbund hat das neuen Kapitel "Anlagen von Gewässer mit künstlicher Abdichtungen" zur Broschüre beigeteuert und seine Erfahrungen mit einfließen lassen.



